Keramikkrone — natürliche Ästhetik und Langlebigkeit bei MKG Hochrhein
Zahnersatz & Ästhetik 7 Min. Lesezeit

Keramikkrone

Die Keramikkrone als ästhetischer und allergiefreier Zahnersatz — Vorteile, Kosten und Behandlungsverlauf.

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Jahre Erfahrung mit Zahnersatz & Implantologie
10–20
Jahre Haltbarkeit einer Vollkeramikkrone
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Bewertung unserer Patienten
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Metallfreie Vollkeramik möglich

Müssen Sie sich für eine Zahnkrone entscheiden, haben Sie verschiedene Materialien zur Auswahl. Die Keramikkrone ist eine ästhetische und allergiefreie Lösung, die Ihnen viele Vorteile bietet. Lesen Sie hier alles zum Thema „Keramikkrone" und informieren Sie sich ausführlich zu den Vor- und Nachteilen und den Kosten für eine Keramikkrone.

Definition: Was ist eine Keramikkrone?

Behandlungszimmer MKG Hochrhein Dogern

Kann Ihr Zahn nicht mehr mit einer Füllung, einem Inlay oder einer Teilkrone behandelt werden, bietet sich die Zahnkrone, oder Krone, an, die auf den verbleibenden Restzahn aufgesteckt und verklebt wird. Zahnkronen können aus verschiedenen Materialien hergestellt werden. Üblich sind Keramik, Metall oder Gold.

Entscheiden Sie sich für eine Keramikkrone haben Sie die Wahl zwischen einer Vollkeramikkrone und einer Verblendkrone. Die Vollkeramikkrone, auch Vollgusskrone genannt, wird vollständig aus Keramik gefertigt. Die Verblendkrone wird aus einem Metallgerüst gefertigt, das dann mit einer Schicht aus Keramik überzogen, bzw. verblendet wird. Die Verblendkrone wird auch als Keramikteilkrone bezeichnet. Die hochwertigere Krone ist die Vollkeramikkrone, da hier nicht die Gefahr besteht, dass das Metall gräulich nach außen durchschimmert.

Was genau ist der Werkstoff Keramik?

Keramik ist ein mineralischer Werkstoff, der in der Zahnmedizin aus Silikat-Keramik und Zirkonoxid hergestellt. Beide Werkstoffe haben Vor- und Nachteile. Silikat-Keramik ist dem natürlichen Zahn in der Farbe sehr ähnlich, aber zerbrechlicher. Zirkonoxid ist besonders bruchstabil, aber in der Farbe erreicht Zirkonoxid nicht ganz die Farbe der natürlichen Zähne. Meist wird die Zirkonkrone nur im Seitenzahnbereich verwendet.

Warum sind Vollkeramikkronen besonders?

Das Ärzteteam der MKG Hochrhein

Vollkeramikkronen werden zu 100 % aus Keramik gefertigt und enthalten kein Metall. Das ist sowohl ein ästhetischer Vorteil, denn Vollkeramikkronen sehen den natürlichen Zähnen sehr ähnlich. Gut gemacht können Sie keinen Unterschied sehen. Der Werkstoff Keramik ist sehr gut verträglich und geeignet für Patienten mit einer Metallallergie und Patienten, die es als unangenehm empfinden Metall im Mund zu tragen.

Ein weiterer Vorteil ist die Langlebigkeit der Vollkeramikkronen. Sie verfärben sich nicht und können dank CAD/CAM schnell und sehr präzise geplant und hergestellt werden.

Für welchen Zahnersatz bieten sich Keramikkronen an?

Moderne Behandlungsräume bei MKG Hochrhein

Keramikkronen sind vor allem im Frontzahnbereich zu empfehlen. Zum einen sind die Frontzähne keiner starken Kaubelastung ausgesetzt und zum anderen unterscheiden sich Keramikkronen kaum bis gar nicht von Ihren natürlichen Zähnen. Für Keramikkronen im Frontzahnbereich wird in der Regel Silikat-Keramik verwendet, da dieses Material die schöne Optik bietet. Für Keramikkronen im Seitenzahnbereich bietet sich das stabilere Zirkonoxid an, das zwar leichte Farbunterschiede zu den natürlichen Zähnen aufweist, aber die höhere Stabilität, die in diesem Bereich zum Kauen notwendig ist.

Können Keramikkronen auch für Brücken verwendet werden? Grundsätzlich ist das möglich. Da Keramik aber keine sehr große Biegestabilität aufweist, wird für Brücken Oxidkeramik verwendet. Möglich ist eine Keramikbrücke sicher. Fragen Sie gerne Ihren Zahnarzt, wenn Sie sich eine hochwertige und ästhetische Keramikbrücke wünschen.

Keramikkrone bei MKG Hochrhein anfragen

In der MKG Hochrhein in Dogern beraten wir Sie umfassend zu Keramikkronen und finden gemeinsam mit Ihnen die optimale Lösung für Ihre Zahnversorgung.

Die Vollkeramikkrone ist heute mein klares Material der Wahl: Sie ist ästhetisch kaum von einem natürlichen Zahn zu unterscheiden, metallallergiefrei und hält bei guter Mundhygiene viele Jahre — ein echter Gewinn für das Lächeln und die Lebensqualität unserer Patienten.
Sascha Juri Gentner
Sascha Juri Gentner MKG-Chirurg & Chefzahnarzt, MKG Hochrhein

Vor- und Nachteile von Keramikkronen

Keramikkronen erfreuen sich großer Beliebtheit. Verständlich, denn das Material ersetzt natürliche Zähne mit hoher Ästhetik und bietet zugleich einen hohen Tragekomfort und eine sehr gute Bioverträglichkeit. Bevor Sie Ihre Entscheidung für oder gegen Keramikkronen treffen, sollten Sie sich die Vor- und Nachteile ansehen und in Ruhe abwägen.

Keramikkrone Vorteile

Keramikkrone Nachteile

Der Behandlungsverlauf beim Zahnarzt

Beratungsgespräch zur Keramikkrone bei MKG Hochrhein

Nach der gründlichen Anamnese erhalten Sie von Ihrem Zahnarzt den Heil- und Kostenplan, den Sie bei Ihrer Krankenkasse und wenn abgeschlossen auch bei Ihrer Zahnzusatzversicherung einreichen. Im ersten Schritt muss der betroffene Zahn untersucht und vorbereitet werden. Anschließend wird der Zahn exakt für die neue Krone in Form geschliffen. Nach dem Schleifen fertigt der Zahnarzt einen Abdruck an oder scannt den Zahn. Nun wird die Zahnkrone im Labor hergestellt.

Kommt die Zahnkrone aus Keramik aus dem Labor zurück, kann der Zahnarzt die Anpassung vornehmen. Sind keine Änderungen erforderlich, wird die Zahnkrone aus Keramik mit dem Zahn verklebt.

Was kostet eine Keramikkrone?

Informationen zur Keramikkrone — MKG Hochrhein Blog

Kosten der Keramikkrone

Die Kosten für eine Teilkeramikkrone liegen bei ca. 500 Euro und für eine Vollkeramikkrone bei ca. 800 Euro bis 1.000 Euro. Bei einer Haltbarkeit von ca. 15 Jahren und einer sehr schönen Ästhetik ist dieser Zahnersatz nicht unbedingt günstig, zahlt sich aber aus.

Welchen Anteil übernehmen die Krankenkassen?

Leider müssen Sie die Kosten für eine Keramikkrone zum größten Teil selbst übernehmen. Der Festzuschuss der GKV sieht lediglich eine Versorgung im Seitenzahnbereich mit Metallkronen und im Frontzahnbereich mit teilweise verblendeten Kronen vor. Für den Seitenzahnbereich, also die Backenzähne, liegt der Festzuschuss bei ca. 150 Euro, für den Frontzahnbereich bei ca. 200 Euro.

Sie erhalten den Festzuschuss für die Keramikkrone, müssen die Differenz dann aber selbst übernehmen. Leiden Sie nachweislich unter einer Metallallergie, können Sie bei Ihrer Krankenkasse eine Kostenübernahme für Keramikkronen beantragen. Haben Sie eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen, werden hier häufig die Kosten für Vollkeramikkronen übernommen. Die Höhe der Zuzahlung ist abhängig von Ihrem gewählten Tarif.

Zusammenfassung: Keramikkronen als Zahnersatz

Wünschen Sie sich eine ästhetische Zahnversorgung mit einer langen Haltbarkeit, die in der Regel problemlos eingesetzt werden kann, ist die Entscheidung für eine Keramikkrone ganz sicher die richtige Entscheidung. Die Vollkeramikkrone steht den natürlichen Zähnen in nichts nach. Einzig die Kosten könnten gegen eine Keramikkrone sprechen. Informieren Sie sich gerne bei unseren Zahnärzten zu den Möglichkeiten einer Finanzierung.

Hinweis: Welches Material und welche Kronenart für Sie am besten geeignet ist, entscheiden wir gemeinsam im persönlichen Beratungsgespräch — abhängig von der Lage des Zahns, Ihren ästhetischen Wünschen und Ihrer gesundheitlichen Situation.

Sascha Juri Gentner – MKG-Chirurg & Chefzahnarzt bei MKG Hochrhein
Ihr Experte

Sascha Juri Gentner

MKG-Chirurg & Chefzahnarzt

Als leitender MKG-Chirurg bei MKG Hochrhein verbindet Sascha Juri Gentner modernste Operationstechniken mit einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse seiner Patienten.


FAQ Keramikkrone

Was ist der Unterschied zwischen einer Vollkeramikkrone und einer Verblendkrone?

Eine Vollkeramikkrone besteht zu 100 % aus Keramik und enthält kein Metall. Eine Verblendkrone hingegen hat ein Metallgerüst, das mit einer Keramikschicht überzogen ist. Die Vollkeramikkrone bietet eine höhere Ästhetik und ist allergiefrei, während bei Verblendkronen das Metall mit der Zeit gräulich durchschimmern kann.

Wie lange hält eine Keramikkrone?

Bei guter Mundhygiene und regelmäßigen Zahnarztbesuchen können Vollkeramikkronen 10 bis 20 Jahre halten. Die tatsächliche Lebensdauer hängt von der Pflege, der Lage im Mund und individuellen Faktoren ab.

Ist eine Keramikkrone besser als eine Metallkrone?

Keramikkronen bieten gegenüber Metallkronen erhebliche ästhetische Vorteile, da sie den natürlichen Zähnen täuschend ähnlich sehen. Zudem sind sie metallallergiefrei und sehr gut biokompatibel. Metallkronen können in bestimmten Bereichen robuster sein, wirken aber optisch weniger natürlich.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Keramikkrone?

Die gesetzliche Krankenkasse bezuschusst Zahnkronen mit einem Festzuschuss von ca. 150 Euro (Seitenzahn) bis 200 Euro (Frontzahn). Die Mehrkosten für eine Keramikkrone müssen Sie selbst tragen. Wenn Sie nachweislich unter einer Metallallergie leiden, kann die Krankenkasse unter Umständen die Kosten für Keramikkronen vollständig übernehmen. Eine Zahnzusatzversicherung kann die Lücke oft schließen.

Wie läuft die Behandlung mit einer Keramikkrone ab?

Zunächst wird der Zahn untersucht und der Heil- und Kostenplan erstellt. Der Zahn wird dann in Form geschliffen und abgedrückt oder digital gescannt. Die Krone wird im Labor gefertigt und beim nächsten Termin eingepasst und verklebt. In der Zwischenzeit erhalten Sie eine provisorische Krone.

Kann eine Keramikkrone auch für Brücken verwendet werden?

Ja, Keramikkronen können grundsätzlich auch für Brücken eingesetzt werden. Da Keramik eine begrenzte Biegestabilität hat, wird für Brücken in der Regel Oxidkeramik (z. B. Zirkonoxid) verwendet, das besonders bruchfest ist. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie sich eine ästhetische Keramikbrücke wünschen.


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