Parodontitis — MKG Hochrhein Dogern
Zahnfleisch & Parodontologie 6 Min. Lesezeit

Parodontitis

Erfahren Sie mehr über Parodontitis — die unterschätzte Gefahr für Ihre Zähne und Gesundheit.

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50 %
der Erwachsenen betroffen
Nr. 1
Ursache für Zahnverlust im Erwachsenenalter
4,9 ★
Bewertung unserer Patienten
Früh
erkannt gut behandelbar

Parodon­titis – für viele Menschen ein wenig vertrauter Begriff, dabei ist die Erkran­kung weit verbreitet und oft die Ursache für Zahn­ver­lust im Erwach­se­nen­alter. Noch bedroh­li­cher: Parodon­titis beschränkt sich nicht nur auf den Mund, sondern kann auch Auswir­kungen auf die allge­meine Gesund­heit haben. Höchste Zeit also, sich über diese „stille Gefahr" zu infor­mieren und zu erfahren, wie Sie sich effektiv davor schützen können!

Die unterschätzte Gefahr für Ihre Zähne und Gesundheit

Parodontitis - Gefahr für Zähne und Gesundheit

Was ist Parodontitis?

Parodon­titis ist eine bakte­ri­elle Entzün­dung des Zahn­hal­te­ap­pa­rates (Parodont), also des Gewebes, das den Zahn fest im Kiefer veran­kert. Sie ist keine eigen­stän­dige Krank­heit, sondern eine Folge unbe­han­delter Zahn­fleisch­ent­zün­dungen (Gingi­vitis). Diese Entzün­dung greift mit der Zeit auf den Knochen über und kann bei fort­schrei­tendem Verlauf zum Verlust des Zahnes führen.

Symptome: So erkennen Sie Parodontitis

Parodontitis Symptome

Parodon­titis beginnt meist schlei­chend und bleibt daher oft lange unbe­merkt. Erste Warn­si­gnale sind typischerweise:

Warum ist Parodontitis gefährlich?

Eine unbe­han­delte Parodon­titis hat gravie­rende Folgen. Zum einen betrifft das die Zahn­ge­sund­heit: Durch den Rück­gang des Zahn­fleisches und den Abbau des Knochens verliert der Zahn seine Stabi­lität. Die letzte Konse­quenz ist Zahnverlust.
Aber Parodon­titis kann noch viel mehr Schaden anrichten und sich auf den gesamten Körper auswirken. Bakte­rien und Entzün­dungs­stoffe können über die Blut­bahn in andere Körper­be­reiche gelangen und das Risiko für verschie­dene Erkran­kungen erhöhen:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Studien haben gezeigt, dass Menschen mit Parodon­titis ein erhöhtes Risiko für Herz­in­farkt und Schlag­an­fall haben.

Diabetes

Diabetes-Pati­enten sind anfäl­liger für Parodon­titis. Gleich­zeitig kann die Entzün­dung den Blut­zu­cker­spiegel beein­flussen und die Krank­heit verschlimmern.

Atemwegserkrankungen

Die Bakte­rien im Mund können bis in die Atem­wege vordringen und dort Infek­tionen auslösen.

Frühgeburten und niedriges Geburtsgewicht

Auch für werdende Mütter ist Parodon­titis riskant, da die Entzün­dung das Risiko für Früh­ge­burten und ein nied­riges Geburts­ge­wicht erhöht.

Verdacht auf Parodontitis? Wir helfen Ihnen schnell und kompetent.

In der MKG Hochrhein in Dogern bieten wir Ihnen modernste Parodontitis-Diagnostik und schonende Behandlung — für langfristig gesunde Zähne und Zahnfleisch.

Parodontitis ist eine der häufigsten Ursachen für Zahnverlust — dabei ist sie bei frühzeitiger Diagnose sehr gut behandelbar. Wer die ersten Warnsignale ernst nimmt und uns aufsucht, kann seine Zähne in den meisten Fällen langfristig erhalten.
Sascha Juri Gentner
Sascha Juri Gentner MKG-Chirurg & Chefzahnarzt, MKG Hochrhein

​Ursachen und Risikofaktoren

Mundhygiene zur Vorbeugung von Parodontitis

Vorbeugung und Behandlung

Dentalhygiene MKG Hochrhein

Die gute Nach­richt: Parodon­titis lässt sich mit der rich­tigen Vorsorge vermeiden. Hier ein paar Tipps, wie Sie Ihr Risiko senken können:

Behandlungsmöglichkeiten bei Parodontitis

Das Ärzteteam der MKG Hochrhein

Falls bereits eine Parodon­titis besteht, ist eine gezielte Behand­lung notwendig. Ihr Zahn­arzt wird die Tiefe der Zahn­fleisch­ta­schen messen und eine Therapie vorschlagen. Diese kann umfassen:

Fazit: Parodontitis ernst nehmen und aktiv vorbeugen

Zahnarzt Deutschland — MKG Hochrhein

Parodon­titis ist mehr als nur ein Zahn­pro­blem – sie betrifft Ihre gesamte Gesund­heit. Regel­mä­ßige Zahn­arzt­be­suche, eine gute Mund­hy­giene und ein gesunder Lebens­stil sind die besten Maßnahmen, um der Erkran­kung vorzubeugen.

Haben Sie bereits Symptome bemerkt? Dann zögern Sie nicht und lassen Sie sich von Ihrem Zahn­arzt beraten. Denn je früher Parodon­titis erkannt und behan­delt wird, desto besser sind die Chancen, Ihre Zähne und Gesund­heit lang­fristig zu schützen.

Sascha Juri Gentner – MKG-Chirurg & Chefzahnarzt bei MKG Hochrhein
Ihr Experte

Sascha Juri Gentner

MKG-Chirurg & Chefzahnarzt

Als leitender MKG-Chirurg bei MKG Hochrhein verbindet Sascha Juri Gentner modernste Operationstechniken mit einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse seiner Patienten.


FAQ Parodontitis

Was ist der Unterschied zwischen Gingivitis und Parodontitis?

Gingivitis ist eine Entzündung des Zahnfleisches, die sich auf das Weichgewebe beschränkt und reversibel ist. Wird sie nicht behandelt, kann sie sich zu einer Parodontitis entwickeln, bei der auch der Kieferknochen und das Zahnbett betroffen sind. Parodontitis ist schwerwiegender und erfordert gezielte zahnärztliche Behandlung.

Ist Parodontitis heilbar?

Parodontitis lässt sich in den meisten Fällen sehr gut behandeln und zum Stillstand bringen. Eine vollständige Rückbildung der bereits eingetretenen Knochenveränderungen ist jedoch nicht immer möglich. Mit der richtigen Therapie und konsequenter Nachsorge können die Zähne jedoch langfristig erhalten werden.

Wie wird Parodontitis diagnostiziert?

Der Zahnarzt misst mit einer speziellen Sonde die Tiefe der Zahnfleischtaschen (Parodontalstatus). Ergänzend werden Röntgenaufnahmen gemacht, um den Knochenabbau beurteilen zu können. Auf Basis dieser Befunde wird ein individueller Behandlungsplan erstellt.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Parodontitis-Behandlung?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für die systematische Parodontitis-Behandlung (PAR-Behandlung), wenn ein entsprechender Befund vorliegt. Voraussetzung ist eine Genehmigung durch die Krankenkasse. Wir helfen Ihnen gerne dabei, die notwendigen Unterlagen zusammenzustellen.

Wie lange dauert eine Parodontitis-Behandlung?

Eine Parodontitis-Behandlung erstreckt sich in der Regel über mehrere Wochen bis Monate. Nach der eigentlichen Therapie (Reinigung der Zahnfleischtaschen) folgen Kontrolltermine, um den Heilungsverlauf zu überwachen. In schweren Fällen können zusätzliche chirurgische Eingriffe notwendig sein.

Kann ich Parodontitis selbst vorbeugen?

Ja, eine konsequente Mundhygiene ist die wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung. Putzen Sie die Zähne mindestens zweimal täglich und reinigen Sie die Zahnzwischenräume täglich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten. Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen beim Zahnarzt ergänzen die häusliche Pflege wirkungsvoll.


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