Periimplantitis — MKG Hochrhein Dogern
Implantologie 7 Min. Lesezeit

Periimplantitis

Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

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15+
Jahre Erfahrung in Implantologie & Chirurgie
Früh
erkannt ist Periimplantitis gut behandelbar
4,9 ★
Bewertung unserer Patienten
Spezialist
MKG-Chirurgie & Oralchirurgie
All-on-4: Feste Zähne an einem Tag

Zahnimplantate gelten heute als eine der zuverlässigsten Methoden, um fehlende Zähne zu ersetzen. Sie schenken Ihnen ein sicheres Gefühl beim Kauen, eine natürliche Ästhetik und können die Lebensqualität deutlich steigern.

Doch wie bei jedem medizinischen Eingriff können auch rund um Implantate Komplikationen auftreten. Eine der wichtigsten Erkrankungen, die in diesem Zusammenhang beachtet werden muss, ist die Periimplantitis.

Was ist Periimplantitis?

Periimplantitis - entzündliche Erkrankung des Zahnfleischs bei Zahnimplantaten

Die Periimplantitis ist eine entzündliche Erkrankung, die das Gewebe rund um ein Zahnimplantat betrifft. Sie geht meist mit einem fortschreitenden Abbau des Kieferknochens einher und kann im schlimmsten Fall den Verlust des Implantats nach sich ziehen. Man unterscheidet dabei zwischen:

Die Periimplantitis gilt als eine der häufigsten Langzeitkomplikationen bei Zahnimplantaten und sollte deshalb stets ernst genommen werden.

Ursachen und Risikofaktoren

Zähneputzen als Teil der häuslichen Mundhygiene

Die Hauptursache für Periimplantitis ist eine bakterielle Infektion, die sich durch Zahnbelag und entzündliche Prozesse entwickelt. Begünstigt wird sie durch verschiedene Risikofaktoren:

Symptome – woran Sie eine Periimplantitis erkennen

Mundgeruch wegen Periimplantitis

Periimplantitis entwickelt sich schleichend. Erste Anzeichen sind für Patienten oft schwer zu deuten. Typische Symptome sind:

Je früher diese Symptome erkannt und behandelt werden, desto größer sind die Chancen, das Implantat zu erhalten.

Verdacht auf Periimplantitis? Wir helfen Ihnen schnell.

In der MKG Hochrhein in Dogern diagnostizieren und behandeln wir Periimplantitis mit modernsten Methoden — von der professionellen Reinigung bis zum chirurgischen Eingriff.

Diagnose einer Periimplantitis

Digitales Röntgen in der MKG Hochrhein in Dogern

Die Diagnose einer Periimplantitis erfolgt durch eine gründliche Untersuchung beim Zahnarzt oder MKG-Chirurgen. Neben einer klinischen Inspektion kommen dabei folgende Verfahren zum Einsatz:

Nur durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung und bildgebenden Verfahren lässt sich das Ausmaß der Erkrankung zuverlässig feststellen.

Periimplantitis ist keine Seltenheit – aber sie ist bei rechtzeitiger Diagnose sehr gut beherrschbar. Wer regelmäßige Kontrollen wahrnimmt und auf gute Mundhygiene achtet, schützt sein Implantat langfristig.
Dr. Zhe Huang
Dr. Zhe Huang Zahnarzt & WB-Assistent Oralchirurgie, MKG Hochrhein

Behandlungsmöglichkeiten der Periimplantitis

Dentalhygiene bei der MKG Hochrhein in Dogern

Die Therapie der Periimplantitis richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung. Grundsätzlich unterscheidet man konservative und chirurgische Verfahren:

Konservative Therapie

Chirurgische Therapie

Das Ziel jeder Behandlung ist es, die Entzündung zu stoppen, den Knochenabbau zu begrenzen und das Implantat möglichst lange zu erhalten.

Prognose

Milan Jezdimirovic – Zahnarzt MKG Hochrhein in Dogern

Die Prognose hängt stark vom Zeitpunkt der Diagnose und der individuellen Situation ab. Während eine Mukositis bei rechtzeitiger Therapie vollständig ausheilen kann, ist eine fortgeschrittene Periimplantitis schwieriger zu behandeln. Dennoch gibt es moderne chirurgische und regenerative Verfahren, die gute Ergebnisse ermöglichen.

Hinweis: Welches Verfahren für Sie das Richtige ist, entscheiden wir gemeinsam im Beratungsgespräch — abhängig von Art und Ausmaß der Erkrankung sowie Ihrer gesundheitlichen Situation.

Vorbeugung

Professionelle Zahnreinigung

Der beste Schutz vor Periimplantitis ist die richtige Vorsorge:

Mit diesen Maßnahmen lassen sich Entzündungen frühzeitig vermeiden oder rechtzeitig erkennen.

Fazit Periimplantitis

Wartezimmer MKG Hochrhein in Dogern nahe der Schweiz

Zahnimplantate sind eine hervorragende Lösung für langlebigen Zahnersatz – doch auch sie benötigen Pflege und regelmäßige Kontrollen. Die Periimplantitis ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die jedoch mit moderner Diagnostik und Therapie in vielen Fällen erfolgreich behandelt werden kann.

Sollten Sie erste Anzeichen einer Entzündung bemerken oder eine gezielte Vorsorgeuntersuchung wünschen, stehen wir Ihnen in der MKG Hochrhein in Dogern jederzeit zur Verfügung. Vereinbaren Sie gerne einen Termin – wir beraten Sie kompetent und individuell.

Dr. Zhe Huang – Zahnarzt & WB-Assistent Oralchirurgie bei MKG Hochrhein
Ihr Experte

Dr. Zhe Huang

Zahnarzt & WB-Assistent Oralchirurgie

Dr. Zhe Huang verbindet fundiertes zahnmedizinisches Wissen mit einem empathischen Ansatz und begleitet seine Patienten kompetent durch alle Behandlungsschritte.


FAQ Periimplantitis

Was ist der Unterschied zwischen Mukositis und Periimplantitis?

Die Mukositis ist eine oberflächliche Entzündung des Zahnfleisches ohne Knochenabbau. Bei der Periimplantitis hingegen kommt es zusätzlich zu einem Abbau des Kieferknochens, was den Halt des Implantats gefährdet.

Welche Symptome deuten auf eine Periimplantitis hin?

Typische Anzeichen sind Rötung, Schwellung, Zahnfleischbluten, Mundgeruch, Eiterbildung und im fortgeschrittenen Stadium eine Lockerung des Implantats.

Kann eine Periimplantitis ohne Behandlung von selbst ausheilen?

Nein. Eine Periimplantitis schreitet unbehandelt weiter fort und führt langfristig zum Verlust des Implantats. Eine frühzeitige Behandlung ist entscheidend.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Therapie reicht von professioneller Reinigung, Laser- oder Ultraschallbehandlungen bis hin zu chirurgischen Eingriffen mit Knochenaufbau. Ziel ist es, die Entzündung zu stoppen und das Implantat zu erhalten.

Wie lässt sich einer Periimplantitis vorbeugen?

Regelmäßige Kontrollen, professionelle Implantatreinigung, gründliche häusliche Mundhygiene sowie der Verzicht auf Rauchen sind die wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung.

Wie wird Periimplantitis diagnostiziert?

Die Diagnose erfolgt durch klinische Untersuchung (Sondierung der Taschentiefe, Blutungsindex) und bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen oder DVT, um das Ausmaß des Knochenabbaus zu bestimmen.

Ist Periimplantitis heilbar?

Eine Mukositis kann bei rechtzeitiger Behandlung vollständig ausheilen. Eine fortgeschrittene Periimplantitis mit Knochenabbau lässt sich in vielen Fällen erfolgreich therapieren – mit dem Ziel, das Implantat langfristig zu erhalten.


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